Spannende Tierbegegnungen – Ein Tag in Miami´s Zoo

Heute ging es in den Zoo. Ich liebe Tiere und ich gehe auch gerne in den Zoo. Ich weis, die Meinungen gehen da stark auseinander, aber das hat mich nicht abgehalten auch hier einmal den Zoo zu besuchen.
Miami_zoo_63 Und was ich von Anfang an sagen kann, die Tiere hier in diesem Zoo haben es deutlich besser als in den Zoos die ich bisher besucht habe. Das liegt nicht nur am Wetter, sondern an der Größe des Geheges und der Anzahl der Tiere die sich darin befinden, aber dazu später mehr.

Wieder einmal gut eingecremt und mit genug Wasser ausgestattet ging es also los.
Der Eintritt kostete uns pro Person $ 15,95. Wir bekamen noch einen Übersichtsplan in die Hand gedrückt und dann hieß es „have a nice day“. Der erste Eindruck war sehr schön, die Wege sehr breit, die schönen Palmen überall wo man hin sah und im Allgemeinen viel grüner und schöner.

Miami_zoo_01 Miami_zoo_02 Miami_zoo_03Erste Station: Die Flamingos
Bevor man allerdings freie Sicht zu den Flamingos hatte, musste man sich an den kleinen, nervigen, einheimischen Ibis vorbei schlagen, oder etwas genauer „Schneesichler“. Sie haben lange Beine und einen langen, gebogenen Schnabel. Sie sind einfach überall und ziemliche Angsthasen.
Bei den Flamingos befand sich ein Automat mit Trockenfutter, hier konnte man für $ 0,25 eine gute Hand voll Futter raus lassen und eigentlich die Flamingos füttern. Dazu kam es jedoch leider nicht. Das komplette Essen bekamen die Schneesichler. Ganz lustig, aber man muss aufpassen wenn man sie aus der Hand füttern möchte, dass kann nämlich ganz schön weh tun.

Miami_zoo_04 Miami_zoo_05 Miami_zoo_06 Miami_zoo_07 Miami_zoo_08 Miami_zoo_09 Miami_zoo_10Dann ging es weiter in den Park hinein, dort kamen wir an tollen Tierfiguren vorbei, genial für die Kinder um dann genau solche Bilder zu machen 😉 Ich musste mich natürlich auch auf und in jedem Tier fotografieren lassen! Hat auch jede Menge Spaß gemacht!
Miami ZooIn regelmäßigen Abstanden gab es dann zum Einen „Cool Zones“, dass waren wie bei uns in Deutschland die Duschen im Freibad, nur kam hier ein feiner Sprühnebel und man konnte sich leicht abkühlen. Tat auf jeden Fall sehr gut und machte einen kurz munter. Zum Anderen gab es auch in noch regelmäßigeren Abständen Wasserspender mit Trinkwasser. Es gab ehrlich gesagt echt viele davon. So hätte man sich das Wasserfalschen schleppen sparen können wenn man das gewusst hätte.Miami_zoo_17 Miami_zoo_18An jedem Gehege an dem wir vorbei kamen viel uns auf, dass es zwar sehr schön naturgetreu und artgerecht gestaltet war, jedoch viel weniger Tiere sich darin befanden als man es aus Deutschland gewohnt war. Manchmal war es nur ein einziges Tier, meistens aber zwei. Es waren sehr schöne Freigehege, ohne Zäune. Ein großer Graben trennte die Tiere von uns und man konnte sie dadurch sehr schön sehen und fotografieren. Es waren alle Tiere, die man im Zoo erwartet, vertreten und sie sahen auch gepflegt und glücklich aus, auch wenn einige nur am Schlafen waren 😉 Als Zoo Besucher erwartet man natürlich viele, muntere und aktive Tiere. Man möchte viel sehen und lernen. Das ist hier allerdings nicht der Fall gewesen. Ich war deswegen nicht traurig. Für die Tiere hat es einen gefreut, dass nicht 10 einer Art in ein kleines Gehege gequetscht werden. Und das alle Gehege unter freiem Himmel sind ist auch schön. Hier sehr ihr jetzt ein paar Tiere und deren Gehege die ich fotografiert habe.

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Zweite Station: „Rhino Encounter“ – Nashorn Begegnung
Eine ganz tolle Sache, die es im Zoo von Miami gibt, sind die Tierbegegnungen. Hier ist es auch anders als in Deutschland. Man muss nicht ein halbes bis ein Jahr im voraus buchen und ein Schweinegeld liegen lassen um einem Tier nahe zu sein, nein hier gehts ganz einfach. Anstellen, $ 3,00 bezahlen und das Tier füttern, anfassen und mehr darüber erfahren. Wir hatten die Uhrzeit vorher recherchiert, ab wann diese Tierbegegnung öffnete und schauten noch schnell im Plan nach wohin wir mussten.

Miami_zoo_36 Miami_zoo_37Darf ich vorstellen, das ist Suru, ein männliches, 9 Jahre altes Indisches Nashorn, er ist frisch Papa geworden. Die Mitarbeiterin des Zoos musste Suru erst rufen, er war weiter hinten. Mit einer Glocke klingelte sie und rief seinen Namen bis er zu uns kam. Von Weitem sah er nicht so groß aus, doch trotz der dicken Metallbolzen die uns von einander trennten, wars ein irres Gefühl so ein großes Tier vor einem zu haben und zu füttern und anzufassen. Ich hätte das bestimmt den ganzen Tag machen können, so was geht immer so schnell um 🙂
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Nun bekamen auch wir langsam hunger, es war mittlerweile auch schon um die Mittagszeit. Deshalb ging es auch genau in Richtung Restaurant, also immer dem Weg entlang. Das gefiel uns auch sehr am Park, es gab nur einen Hauptweg, ohne viele Abzweigungen. Das heißt man musste zwangsläufig an allem vorbei und konnte so aber auch nicht ausversehen ein Tier auslassen. Auf dem Weg kamen wir auch an Dinosauriern vorbei, ein kleines Extraland rund um die Dinos. Spielerisch und anschaulich, super schön für Kinder gemacht. Es gab Dino Skelette, Dinos zum Ausbuddeln und auch lebensgroße Dino-Skelett-Beine. Hier machten wir einen kurzen Stop und schauten uns alles kurz an, wir hatten immer mehr Hunger und wollten ja eigentlich was essen! Immer das Gleiche mit mir 😉

Miami_zoo_41 Miami_zoo_42 Miami_zoo_43Dann waren wir endlich da. Genau in der Mitte des Parks befand sich das Restaurant und eine Wasser-Spielwiese für Kinder. Ein schöner Rastplatz für die ganze Familie. Die Kinder konnten ungestört im Wasserparadies toben während die Eltern in Ruhe aßen. „Oasis Grill“ nannte sich das Restaurant. Zur Auswahl gab es dann aber doch nur verschiedene Hühnchen Gerichte, Burger und Hot Dogs. Also entschieden wir uns ganz klar für Burger und Hot Dog mit Pommes, was für eine Frage! Schmeckte auch echt gut, da waren wir überrascht. Diese Essensbuden sind normalerweise meistens nicht so lecker und dazu noch überteuert. Aber wir waren sehr zufrieden und auch satt. Dann konnte es ja jetzt glücklich und zufrieden weiter gehen 😉
Miami_zoo_44 Miami_zoo_45 Miami_zoo_47 Miami_zoo_48 Miami_zoo_49Dritte Station: Kois füttern
Auch hier befand sich ein Automat, diesmal mit Fischfutter. Eine Hand voll Futter gab es wieder für $ 0,25 und man stand auf einem Steg, von wo aus man das Futter ins Wasser warf. Es kamen immer mehr Kois, von überall und Schildkröten waren auch dabei. (Ich liebe Schildkröten) und immer mehr andere Fische. Danach rochen meine Hände ekelig nach Fischfutter, aber das war ja klar! Hauptsache die Fische waren glücklich und ich war es auch!
Miami_zoo_50 Miami_zoo_51Vierte Station: „Giraffe Feeding“
Jetzt kamen wir langsam dem Highlight näher. Wir wussten natürlich das man hier im Zoo Giraffen füttern kann. Nicht mit ausgestreckten Händen, nein, mit direktem Augenkontakt sogar. Die Eltern meines Freundes haben davon erzählt und uns ein Foto gezeigt und so durfte dieser Besuch auf keinem Fall fehlen. Ich war schon ganz gespannt wie es wohl werden würde! Man ging auf eine erhöhte Plattform, dort saßen zwei junge Mädels die den ganzen Tag Salat klein rupften und ihn in kleine und große Schüsseln aufteilten. Für eine kleine Schüssel Salat verlangten sie $ 3,00 pro Person und für eine große Schüssel $ 10,00. Wir nahmen zwei kleine Schüsseln, bezahlten und durften direkt vor, um die Giraffen zu füttern.Wir wechselten uns ab, einer fütterte und der andere machte Fotos. Super cool, da stehen gleich mehrere Giraffen auf einmal vor dir und strecken ihren Hals um direkt vor dir ihre Zunge auszustrecken um den Salat greifen und verputzen zu können. Nicht nur einen langen Hals, sondern auch eine lange Zunge haben sie und ganz rau, wie Schmirgelpapier 😉 Ein irrsinniger Spaß!
Miami_zoo_52 Miami_zoo_53 Miami_zoo_54 Miami_zoo_55 Miami_zoo_56 Miami_zoo_61 Miami_zoo_62 Miami_zoo_63 Miami_zoo_64Und ein kleiner Tip von mir: Behaltet immer die Giraffen im Blick wenn ihr da oben seid, denn sonst passiert es, dass sie sich einfach selber bedienen, auch wenn es nicht Salat ist, sondern meine Haare! Ich hab mich so erschrocken und wusste im ersten Moment nicht was los ist, aber das kann man auf den Bildern sicher gut erkennen 😉 Und danke Schatz, das du fleißig auf den Auslöser gedrückt hast 😉Miami Zoo Erst mal Hände desinfizieren! Die denken auch an alles. Nun war das Highlight auch geschafft und es ging happy in Richtung Ausgang. Es war ein etwas längerer Weg, komplett um einen See herum. Das sah so schön aus, alles so echt und nicht als wären wir im Zoo. Außer als  wir dann wieder an diesen Wägen vorbei kamen. Die Amerikaner bevorzugen es nicht zu laufen und entscheiden sich dann für die bequemere Variante. Das war aber gut für uns, so war der Zoo fast leer, immer wieder kam mal ein Wagen mit einer Familie an uns vorbei gedüst. Man hörte sie schon etwas weiter weg weil die Kinder so schrieen. Die Idee grundsätzlich super, aber Mensch, lasst doch die Kinder durch den Zoo laufen!!!Miami_zoo_65 Miami_zoo_66 Miami_zoo_67Fünfte Station: „Parrot Feeding“
Das war nun auch die letzte Station bevor wir den Zoo verließen. Mein Freund war nicht sehr begeistert davon aber ich musste da rein. Ein Käfig Haus, voll mit über 300 bunten Vögeln. Viele Wellensittiche, kleine Papageien und andere kleine Vögel die man zu Hause hält, rote, blaue, grüne, gelbe, weiße, alles dabei. Wir hatten früher auch zwei grüne Wellensittiche, doch das hier war was anderes. Wir zahlten $ 3,00 für ein kleines Gefäß mit Vogelfutter und gingen hinein. Alles flog wild umher und nun hieß es die Vögel auf meine Hand zu bekommen und zu füttern. Das war anfangs nicht ganz so einfach und dann wollten sie gar nicht mehr weg. Super lustig 🙂 Ich glaube wir standen sicher 20 Minuten da drin und fütterten unzählige Vögel und die Schüssel wollte einfach nicht leer werden. Bis mein Freund sagte das es nun reicht 😉 Na dann, man muss ja auch mal auf seinen Freund hören. Miami_zoo_68 Miami_zoo_69 Miami_zoo_70 Miami_zoo_71 Miami_zoo_72 Miami_zoo_73 Miami_zoo_74
Und das wars nun auch 🙂 Ein schöner Tag im Zoo. Wir hatten schönes Wetter und uns taten nun auch die Füße weh. Wir sind ja auch ein gutes Stück gelaufen. Aber es waren super schöne Momente dabei und ich freue mich über die vielen Fotos 🙂 Wer also plant den Zoo zu besuchen, sollte vorher auf die Website gehen und dort alles Wichtige recherchieren, es gibt nämlich auch immer wieder Extras. Hier gehts zur Website.

2 thoughts on “Spannende Tierbegegnungen – Ein Tag in Miami´s Zoo

  1. Hallo,

    Das sind superschöne Bilder!

    So einen tollen ZOO gibt es hier bei uns leider nicht, wobei nächstes Wochenende fahren wir zum Zoo d’Amnéville darauf bin ich schon gespannt!

    LG Chris

    • Hallo Christian,
      der zoo war wirklich schön, man hatte nicht das Gefühl das die Tiere eingesperrt sind.
      Ich würde mich über ein Feedback über den Zoo d´Amnéville freuen 🙂
      Liebe Grüße
      Mary

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